Ein Homelift ist ein kleiner Aufzug fürs Eigenheim. Er kann auch den Rollstuhl mitnehmen und braucht keinen Umstieg. Dafür ist er deutlich aufwendiger als ein Treppenlift.
Der Unterschied im Alltag
- Treppenlift: Sie fahren sitzend entlang der Treppe. Der Einbau ist meist an einem Tag erledigt.
- Plattformlift: Der Rollstuhl fährt an der Treppe mit, die Führung bleibt sichtbar.
- Homelift: Er fährt senkrecht in einem eigenen Schacht und nimmt keinen Platz auf der Treppe weg.
Platz und Umbau
Ein Homelift braucht eine Stellfläche auf jeder Etage und meist einen Deckendurchbruch oder einen Schacht außen am Haus. Je nach Ausführung kann eine Baugenehmigung nötig sein. Das klärt am besten ein Fachbetrieb mit einem Blick auf die Statik.

Die Kosten
Ein Homelift kostet meist ein Vielfaches eines Sitzlifts, dazu kommen Bauarbeiten. Auch hier kann die Pflegekasse mit Pflegegrad einen Zuschuss geben. Lassen Sie sich die Gesamtkosten inklusive Umbau schriftlich nennen.
Unsere Faustregel
Reicht das Sitzen und bleibt die Treppe frei genug, ist ein Sitzlift die einfachere Lösung. Muss der Rollstuhl dauerhaft mit, vergleichen Sie Plattformlift und Homelift direkt miteinander.





